Informationen zur Auswahl und den Kosten eines guten Immobilienfotografen

Auf der Seite Immobilienfotograf-Preise.de finden Sie Informationen darüber, wie man günstig gute Fotografen auswählen kann, ohne gleich einen Immobilienmakler und dessen Provision zahlen zu müssen. Egal ob es um Vermietung oder Verkauf geht, zur Präsentation einer Immobilie – egal ob Haus oder Wohnung – gehören auch immer anspruchsvolle Bilder. Umso wertvoller das Objekt, desto wichtiger die Bilder.

Aus diesen möglichst neutralen, aber auch professionellen Bildern soll eine Übersicht des Objektes entstehen, das sogenannte Exposé. Mir ist kein Makler bekannt, der ohne Provision und zum pauschalen Festpreis professionelle Bilder einer Immobilie erstellen und veräußern kann. Daher kommen nur Fotografen in Frage, die sich nicht nur auf Architektur spezialisiert haben, sondern auch das entsprechende Equipment besitzen und dies richtig einsetzen kann. Und danach muss der Fotograf die Bilder auch noch entsprechend neutral aber anschaulich bearbeiten. Hierdurch können mitunter hohe Kosten ausgelöst werden, die man nicht immer akzeptieren sollte.

Immobilienfotograf-Preise.de soll Ihnen dabei helfen den Überblick zu bewahren. Außerdem sollten Sie sich genau überlegen, wie viel Geld Sie in ein Exposé bzw. in dessen Bilder stecken sollen, um die Immobilien ansprechend darzustellen, damit auch solvente Interessenten aufmerksam werden.

Kann ich die Bilder nicht einfach selber machen?

Grundsätzlich ist das natürlich kein Problem und mit Abstand die günstigste Lösung. Nur wenn es um eine Immobilie geht die auch einen entsprechenden Wert hat, gibt es nichts was viele Interessenten stärker irritiert und desinteressierter macht, als schlechte nicht nachvollziehbare Bilder. Die eigene digitale Spiegelreflexkamera oder die eines Bekannten machen wohl weniger als 10 % eines guten Bildes aus. Teurer als die Kamera ist meist noch ein gutes Weitwinkelobjektiv. Dazu muss man häufig auch von professionellen Stativen hochwertige Panoramen erstellen. Das Stativ muss nicht das Problem sein, aber wer kennt sich dazu noch gut mit Panoramen aus?

Dann spielt der Standpunkt und die Beleuchtung eine sehr wichtige Rolle. Dazu gehört in der Regel eine jahrelange Erfahrung und/ oder das nötige Talent. Meistens sind gute Immobilienbilder aus sogenannten Hochkontrastaufnahmen mit der HDR Technik entstanden. Erfahrung und gute Software sind hierfür Voraussetzungen. Und das sind noch nicht alle wichtigen technischen Ansprüche.

Dann ist es noch interessant, die Bilder in einer Art Geschichte zusammenzusetzen. Immer wieder sieht man Exposés die in Reihenfolge wild und unlogisch sortiert sind. Zunächst sieht man eine Immobilie von außen und dann ggf. eine Parkmöglichkeit (Garage etc.). Man betritt sodann das Erdgeschoss und dann das Wohnzimmer, die Küche, das Bad usw. In etwa genau so wie eine gelungene Führung durch eine Immobilie stattfinden sollte, sollten auch die Bilder sortiert sein. Dazu könnte man ggf. auch noch von einem Raum in den nächsten sehen, um diesen dann auf den nächsten Bildern wieder erkennen zu können. So entsteht eine logische Führung.

360° Ansichten können hilfreich sein, aber meistens sind Bilder unter Berücksichtigung der oben genannten Punkte das Mittel der Wahl in Sachen Qualität und Logik. Videos sind meistens auch nicht viel hilfreicher – es sei denn – man erhält noch einen sehr guten Audioguide dazu, aber das ist meistens dann auch zu viel des Guten oder nur bei sehr kostspieligen Immobilien sinnvoll.

Nun sollte vielen ausgefallen sein, dass es nicht einfach ist gute Bilder von Immobilien zu produzieren. Deshalb ist mein Rat – je nach Wert der Immobilie – zumindest wenige hundert Euro in gute Bilder und in ein gutes Exposé zu investieren. Die Interessenten werden es Ihnen und Ihrem Portemonnaie danken.

Wie viel sollte ein Immobilienfotograf Kosten?

Wie Sie bisher lesen konnten, ist es sehr wichtig sich klar zu machen, welche Bedeutung gute Fotos für den Verkauf oder der Vermietung einer Immobilie haben. Auch steuerlich gehören die Kosten regelmäßig zu den gewinnmindernden Beträgen, also den Veräußerungskosten. Das bedeutet, das die Beträge von dem Verkaufserlös abgezogen werden dürfen, die konkret dem Verkauf zuzuordnen sind, was bei Bildern fast immer der Fall sein sollte.

Weiterhin ist zu beachten, dass das Verhältnis der Kosten des Immobilienfotografen in einem angemessenem Verhältnis zur Immobilie steht. Es gibt Immobilien welche für 15.000 € veräußert werden und ebenso jene die für 1.500.000 € verkauft werden. Daher ist es empfehlenswert einen Anteil nach Erlös zu berechnen. Ich schätze diesen Anteil generell mit etwa 0,5 % vom Verkaufspreis an. Setzen wir aber mal z.B. einen angestrebten Verkaufserlös von 120.000 € fest. Dann wären 0,5 % von 120.000 € genau 600 €. Dabei sollten Sie ebenso berücksichtigen, dass eine Immobilie für 120.000 € mit schlechten Bildern wohl weniger Interessenten anlockt, als die gleiche Immobilie für 125.000 € mit sehr guten Bildern.

Bei Vermietungen gilt ein ähnliches Verhältnis, wobei Sie dann die Kaltmiete mit der voraussichtlichen Mietdauer berücksichtigen sollten. In den meisten Fällen ist dieser Betrag dann jedoch geringer, sodass sich bei der Vermietung hohe Investitionen in der Regel nicht lohnen.

Zusammengefasst kann also gesagt werden, dass die Kosten für einen Fotografen der Ihre Immobilie professionell ablichten soll, zwischen 200 € und 1.200 € durchaus realistisch und angemessen. Selbstverständlich gibt es auch noch unzählige subjektive Faktoren, die den Preis maßgeblich beeinflussen. Dazu gehören die Größe und der Umfang der Immobilie, Anfahrt und Kenntnisse des Fotografen, Umfang der Nachbearbeitung und natürlich auch die Anzahl der Fotos. Deshalb kann ein Immobilienfotograf im Einzelfall auch wesentlich mehr oder weniger kosten.

Ganz wichtig:
Mit ist kein Immobilienmakler bekannt, der Bilder ohne Provision verkauft. Daher sollten Sie am besten nur einen Fotografen engagieren und keinen Immobilienmakler, insofern es Ihnen lediglich um die Fotos geht.

Wie finde ich einen guten Immobilienfotografen?

Wie so oft sollten Sie auf die Suche im Internet zurückgreifen. Zu selten gibt es im Bekanntenkreis einen wirklich guten Fotografen, der sich auf die Immobilienfotografie spezialisiert hat oder diese zumindest sehr gut beherrscht. Außerdem hat man so die Chance auf bessere Bilder.

Zudem arbeiten die meisten Fotografen regional. Einen Fotografen von Köln nach Düsseldorf fahren zu lassen kostet einfach zu viel. Leider ist oft auch die Kalkulation von Fotografen etwas unglücklich. Woher soll ein Kunde wissen, wie viele Stunden der Fotograf für einen Auftrag benötigt? Oder der Kunde muss einen Grundpreis und einen Bildpreis bezahlen. Oft geht die Kalkulation dann erst bei 300 € für nur wenige Bilder los. Aber selbst das ist noch in Ordnung, insofern das Bildergebnis stimmt.

Ich habe daher auf Exposé-ohne-Makler.de ein interessantes Konzept entwickelt, sodass ich für derzeit 250 € bundesweit Immobilienfotos anbieten kann. Durch den Einsatz von regionalen Fotografen und einer zentralen Bildbearbeitung kann ein standardisiertes Bildbearbeitungsverfahren angewendet werden, was viel Zeit und Kosten spart. Zudem erhält der Kunde gleichbleibende hochwertige Bilder seiner Immobilie.

Die Vorteile liegen auf der Hand:
Sie müssen nicht lange nach einem passenden Fotografen suchen. Ebenso ersparen Sie sich den mühsamen Preisvergleich der unterschiedlichen Angebote und Stundensätze. Zudem erhalten Sie eine gleichbleibende hochwertige Bildqualität und sehr viele Bilder Ihrer Immobilie zum Festpreis.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder einen Immobilienfotografen suchen, so scheuen Sie sich bitte nicht mir eine Nachricht zu schreiben.

2 Kommentare zu “Informationen zur Auswahl und den Kosten eines guten Immobilienfotografen

  1. Franz

    Danke für diese informationen! Ich habe nun doch für den verkauf einen Fotografen beauftragt und die Fotos haben sich gelohnt.

    MfG
    Franz

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